Makedo im Gespräch mit der Frühbildungsexpertin Ozlem Cankaya
Wenn Sie Zeit mit Pädagogen für frühkindliche Bildung verbracht haben, haben Sie wahrscheinlich den Begriff "Loose Parts Play" gehört. Aber was bedeutet das eigentlich?
1971 prägte der britische Architekt Simon Nicholson den Ausdruck, um "offene Materialien zu beschreiben, die auf viele Arten verwendet und manipuliert werden können". Denken Sie an Knöpfe, Stoffreste, Stöcke, Steine und Kartons.
Wir haben uns kürzlich mit Dr. Ozlem Cankaya, einer außerordentlichen Professorin am Early Childhood Curriculum Studies Program der MacEwan University, in Verbindung gesetzt, die diese Theorie in ihrer Forschung untersucht hat. Sie entdeckte Makedo letztes Jahr und war beeindruckt davon, wie unser Werkzeugsystem Kindern ermöglicht, selbstständig und ohne Eingreifen von Erwachsenen zu bauen und zu iterieren. Sie stellte Makedo-Werkzeuge sogar auf CBC News Edmonton in einem Beitrag über die Erziehung kreativer Kinder vor.

In ihrem neuesten Artikel "Loose parts play encourages spontaneous science, technology, engineering, and mathematics (STEM) behaviours" (veröffentlicht in Communications Psychology, 2025) untersuchen Dr. Cankaya und ihre Kollegen, wie alltägliche Materialien tatsächlich bessere Katalysatoren für das frühe MINT-Lernen sind als traditionelles Spielzeug mit fester Funktion.
"Loose parts sind Gegenstände und Materialien, die Kinder und Jugendliche im Spiel bewegen, anpassen, kontrollieren, verändern und manipulieren können. Sie bieten ein hohes Maß an Kreativität und Auswahl, da es unendlich viele Möglichkeiten gibt, wie sie bespielt werden können."
— Oxfordshire Play Association
Dr. Cankayas Forschung zeigt, dass offene Materialien wie Karton Kinder auf natürliche Weise dazu anregen, sich mit Wissenschaft, Ingenieurwesen und Problemlösung zu beschäftigen. Im Gegensatz zu gekauften Spielzeugen mit einem einzigen Zweck laden lose Teile Kinder ein, Dinge selbst herauszufinden.
Wenn Kinder mit diesen Materialien umgehen, stellen sie aktiv Hypothesen auf, testen, bauen und lösen Probleme. Dr. Cankaya fand heraus, dass das Bauen die häufigste Form des MINT-Spiels war, und wenn Kinder bauen, trainieren sie kritische exekutive Funktionen wie Planung, kritisches Denken und kognitive Flexibilität.
Laut Dr. Cankaya kann „Makedo das Loose Parts Play und die MINT-Erkundung von Kindern fördern, während sie vielseitige Materialien zusammen mit dem vorhandenen Karton verwenden.“
So stimmt unser Werkzeugsystem mit der Loose-Parts-Play-Forschung überein:
Diese Unabhängigkeit ist genau das, was laut Forschung am wichtigsten ist.
Dr. Cankayas Forschung bestätigt, was wir glauben: Mit einfachen Materialien und den richtigen Werkzeugen sind der Kreativität und dem Potenzial von Kindern keine Grenzen gesetzt. Mit Karton und Makedo spielen Kinder nicht nur: Sie planen, experimentieren, bauen, scheitern, bauen neu und lernen – alles mit viel Spaß dabei.
Wenn Sie also das nächste Mal einen Karton sehen, der zum Recycling bestimmt ist, denken Sie zweimal nach. Sie könnten das nächste Raumschiff, die nächste Burg oder das nächste Roboter-Kostüm eines Kindes sehen. Und mit Makedo in ihren Händen werden sie der Ingenieur sein, der herausfindet, wie man es baut.